Aktuelle Ausgabe

Wenn von Lernen die Rede ist, stehen zumeist die Aneignung von Wissen und das Entwickeln von Kompetenzen im Zentrum. Wie sieht es aber mit den Kenntnissen aus, die wir uns bereits angeeignet haben? Was tun, wenn dieses Wissen Gleichberechtigung behindert  und die Möglichkeiten des Lernens beschränkt? Welche Glaubenssätze, Logiken, Routinen, Umgangsweisen und Strukturen müssen wir in Frage stellen, wenn wir uns für emanzipatorische Bildungsprozesse frei machen wollen? Was müssen wir also im Hinblick auf eine demokratischere Gesellschaft lernen und verlernen, als Schüler_innen und als Lehrende?

Diesen Fragen geht das vorliegende schulheft anhand des Projekts „Strategien für Zwischenräume. Neue Formate des Ver_Lernens in der Migrationsgesellschaft“ nach, in dem Jugendliche, Vermittler_innen, Wissenschafter_innen und Künstler_innen gemeinsam antidiskriminatorische Lehr- und Lernformate zu Geschichte, Stadt, Sprache und Kunst erarbeitet und zusammengetragen haben.

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